Die Nutzung von thermoplastischen Verbundwerkstoffen stieg in den letzten Jahren stark an. Zudem weisen neuste Prognosen auf eine Fortsetzung des Wachstums hin. Der Vorteil von Verbundwerkstoffen resultiert aus dem hohen Leichtbaupotential, mit dem hochfeste Metalle durch noch leichtere und festere Materialien ersetzt werden können. Weitere Vorzüge der Verbundwerkstoffe sind die erhöhte Beständigkeit gegenüber Korrosion und Verschleiß, die geringe Wärmeleitfähigkeit, die hohe Schlagzähigkeit und die erhöhte Lebensdauer. Zusätzlich hat die Verwendung von thermoplastischen Polymeren wesentliche Vorteile gegenüber den duroplastischen Kunststoffen:

  • Produkte sind  ''sofort einsatzbereit'', "out of autoclave"-Technologie
  • Produkte sind nachträglich umformbar
  • Produkte können am Ende ihrer Lebensdauer recycled werden
  • die Produktion ist sauber und umweltfreundlich

In Kollaboration mit seinen Lieferanten unterstützt AFPT Sie bei der Auswahl der passenden Materialen für Ihre Produkte.

Kern des Tapelegeprozesses ist die aktive Kontrolle der Heizquelle während des Ablegens der Tapes. Diese garantiert eine optimale Konsolidierung und verhindert eine Degradation des Thermoplasts.

Unsere Tapelegeköpfe führen das faserverstärkte Tape über verschiedene Führungs- und Fördereinheiten zur Andruckrolle, wo das Tape auf dem Formwerkzeug präzise abgelegt und konsolidiert wird. Als Heizquelle wird ein Diodenlaser verwendet, der das Aufschmelzen des Tapehalbzeuges auf eine exakte Temperatur ermöglicht. Während des gesamten Prozesses wird die Temperatur des Zwickelbereiches gemessen und durch die Einstellung der Laserleistung auf den erforderlichen Temperaturwert geregelt.

Der Prozess kann genutzt werden zum:

  • Tapewickeln zur Herstellung von Rohren, Profilen, Antriebswellen, Druckbehälter, Dichtungen, Lagern, etc.  
  • Tapelegen zur Herstellung von flächigen oder komplexen Bauteilstrukturen oder zum lokalen Verstärken von vorgefertigten Produkten.

Die Lasertechnologie bietet durch die hohe Energiedichte höchste Effizienz innerhalb des Fertigungsprozesses. Durch die sehr kurze Reaktionszeit von nur  einigen Millisekunden ist eine präzise Kontrolle der emittierten Energie möglich. Das Messen der Temperatur im Zwickelbereich und die daraus resultierende Laserleistung, verhindert eine Überhitzung des Tapes.

Die Flexibilität des Verfahrens, ermöglicht AFPT ihre Produktionsanlagen sehr schnell auf verschiedenste Materialkombinationen anzupassen.

 

Das Tapewickeln wird zur Herstellung von rotationssymmetrischen, meist zylindrischen Bauteilen genutzt.

Zum Wickeln wird ein Kern oder ein Liner benötigt:

  • beim Wickeln auf einem Kern wird dieser später vom Produkt getrennt. Auf diese Weise lassen sich Ringe, Rohre oder andersförmige Profile herstellen.
  • wird ein Liner verwendet, verbleibt dieser innerhalb der Faserverstärkung und ist somit Bestandteil des Endprodukts. Das Tape konsolidiert dabei mit dem Liner zu einem festen Verbund. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Kunststoffrohre verstärken, um Hochdruckanwendungen gerecht zu werden.

 

tapewinding.png

AFPT entwickelt Tapelegeköpfe nach neustem Stand der Technik. Mit Hilfe der Tapelegeköpfe lassen sich flächige und gekrümmten Bauteile herstellen. Die Qualität des Endprodukts kann durch die Nutzung von vorgeheizten Ablegeflächen verbessert werden.

Tapelegen kann zudem zur lokalen Verstärkung von Formen und vorgefertigten Bauteilen genutzt werden. Mit einem einzelnen Tape lassen sich die Eigenschaften dieser extrem verstärken.

Wir bieten Single- und Multitapelegeköpfe an.

 

 

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